| « A Sense of Community | Enjoying Buffalo » |
Complementärmedizin und ihre Grenzen.....complemantary medicine and its borders......
guten Abend Ihr Liebchens :-)
gerade habe ich mir mal wieder eine Dokumentation bezügl. ob.gen.Themata reingezogen und deren Verriss via Schulmedizin. Aufgeführt (sehr genüsslich) wurde Dr. Raths' Versagen bei der Behandlung eines krebskranken Kindes namens Dominik. Therapievorschlag u.a. waren höchstdosierte Vitamin C gaben per oral und Lysine; tja da muss ich sagen- eigentlich wissen wir heute- dass hierbei eigentlich eine Vit.C Infusion notwendig wäre , um den Magen des jeweiligen zu schonen und um auch diese Höchstdosierungen überhaupt erreichen zu können. Desweiteren muss ich zugeben, dass eigentlich Lysine eher ein Mittel der Wahl gegen virulente Infektionen darstellt, was genau das u.a. dann noch zu bedeuten hatte, wurde leider nicht näher spezifiziert.
Wie wir wissen, so hatte dieser Behandlungsplan leider einen letalen Ausgang und somit ist für ausreichen Stoff gesorgt, uns Complementären in den Dreck zu ziehen und überhaupt keine Relevanzen uns zuzugestehen dass auch die Naturheilkunde absolut in der Ca- therapieform angebracht ist, uns zwar mehr als das. Complementär = bedeuted zusätzlich, auch die Orthomolekularen sind sich ihrer Aufgabe wohl bewusst und agieren adäquat. Bis dato habe ich aus diesen Reihen seltenst jemand gegen die Behandlung solcher Patienten in der üblichen Schulmedizinischen Form wettern hören, noch sehen, Rath scheint hier die unheilige Ausnahme zu sein.
Ich muss dazu sagen, dass ich immer die Begleitung aller natürlichen Behandlungsformen begrüsse, denn diese sind immer als support gedacht und somit auch die toxischste Behandlung etwas auszutarieren.
Obwohl unser Oberster hier in Zürich sich dagegen stellt und sagt *wärend der Chemo keine Gaben von orthomolekularen Adjuvanzen, noch sonstigem.....* hmmm hier bin ich anderer Meinung und habe andere positive Ergebnisse gesehen.
Wobei mich heute Abend hauptsächlich eines sehr störte; dies war, dass man nun wiedereinmal alle Formen der Naturheilkundlichen Verfahren schlichtweg in Abrede stellt, dito Ernährungsempfehlungen einfach vom Tisch wischt (unwissenschaftlich....ich frage mich hier welche Verfahren in Sachen Oekotrophologie überhaupt zu Anerkennung gelangen, nur um nichts ändern zu sollen, da wir hier das Thema *wissenschaftlich * falsch beleuchten; wir kriegen es nun mal nicht hin, bei der gleichen Erkrankung zweier komplett unterschiedlicher Patienten, die gleichen Parameter zur Anwendung zu bringen, noch die haargenau gleiche Situation zu creieren; der Factor Zeit, Aussen-Umwelt, die eigene
psychische Verfassund und Veranlagung spielen alle eine enorm wichtige Rolle. Ergo vielleicht sollte man geneigt sein, doch sich Gedanken zu machen ob der richtige Fragestellung!)
Immernoch gilt....hört denn dies nie auf...eben gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens....
eine Therapieform muss bei allen gut und gleichsam wirksam sein....und das ist sie eben nicht. Gerade bei diesem Thema möchte ich ein Beispiel anbringen:
eine lady in ihren frühen 70gern, mit einem Rezidif eines Mamma-ca's....(incl div. Metastasen)gegen ihren Willen, nur aus Liebe zu ihren Kindern hat sie die Chemo akzeptiert. Genutzt hat es nicht- nichteinmal angeschlagen hat diese Art der chemischen Keule (n) und die arme Frau starb in kürzester Zeit.
Das gleiche Geschehen bei einer jüngeren lady, auch diese musste durch entsetzliche Leidenswege- jedoch heute ca. 2 Jahre nach Op und Chemo und Bestrahlung, geht es ihr recht gut (ausser Müdigkeit) und sie kann als geheilt gelten. Hierbei sind orthomolekulare Substanzen, inc. Misteltherapie zum Einsatz gekommen, was bei der älteren lady leider abgelehnt wurde.
Ich meine, wie Peter D'Adamo es auch präzisiert in LR4YT- in solchen Fällen sind alle nur erdenklichen schulmedizinischen und complementären Begleitmassnahmen dringlichst angezeigt; jeder hat das Recht seine Lebenschancen um jeden Preis aufrechtzuerhalten......wie ist im Prinzip in seiner eigenen Verantwortlichkeit und hier darf sich keinerlei Rechtsstaat einmischen, der Entscheid liegt immer bei dem
Erkrankten (im Falle von Erwachsenen, natürlich).

